Bootslack auftragen; hier spielt die perfekte Optik eine elementare Rolle. Jedoch dient Bootslack auftragen, beispielsweise als glänzender Abschluss, nicht nur ausschließlich der Optik. Das Auftragen von Bootslack bietet Schutz vor ständiger Witterung und garantiert Langlebigkeit. Beim richtigen Auftragen von Bootslack gibt es zahlreiche Faktoren, welche es zwingend zu beachten gilt.
Ein trockener und perfekt vorbehandelter Untergrund ist Grundvoraussetzung, möchte man Bootslack auftragen. Poren, Risse oder Kratzer sollten bereits vor dem Bootslack auftragen professionell beseitigt werden, denn Lacke haben nicht die Fähigkeit diese Unebenheiten auszugleichen, auch nicht die 2-Komponenten-Lacke. Vorhergehendes Füllen, Überarbeiten und Schleifen ist unerlässlich.
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Bootslack auftragen - Schritt für Schritt Anleitung
Ein besonders gutes Ergebnis beim Bootslack auftragen liefert also nur die sorgfältige Untergrundvorbereitung. Das Reinigen der Oberfläche mit klarem Wasser, das Entfetten mit einem speziellen universellen Reiniger sowie das Spachteln und Schleifen gelten hier als elementar. Jedoch sollten nicht nur gespachtelte Stellen geschliffen werden.Es empfiehlt sich die gesamte Oberfläche zu Schleifen, denn nur ein gleichmäßiges Schleifbild ohne Kratzer, Fehler oder glänzende Stellen garantiert ein perfektes Ergebnis beim Bootslack auftragen. Abwaschen sowie Staub und Feinstaub von der Oberfläche entfernen bilden den Abschluss der Vorbereitung.
Im nächsten Schritt sollte eine hochwertige Grundierung aufgetragen werden. Auf diese Art und Weise erhält man auch eine glatte, leichte und gleichmäßig eingefärbte Bauteiloberfläche. Die Wahl eines ein- oder zweikomponentigen Decklacks bestimmt sich durch die jeweilige Auftragsweise, die Umgebung und gewünschte Oberflächengüte.
Die Grundierung kann mit einem Pinsel oder einer Rolle erfolgen. Besondere Lackwalzen eigenen sich nahezu perfekt zum Auftrag der Grundierung. Die Grundierung sollte nach der vom Hersteller angegebenen Trockenzeit erneut erfolgen. Ein Zwischenschliff kann, je nach Lackhersteller, erforderlich sein.
Tipp: Für Bastler und Hobbyheimwerker können auch Schwämme zum Auftragen des Lacks geeignet sein.
Ist die Grundierung auftragen, steht dem Lackieren nichts mehr im Wege.
Aber Achtung! Bei jeder Anwendung sollte die Verträglichkeit auf bereits bestehend Anstrichen überprüft werden. Ein 2-Komponenten-Lack sollte immer nur auf einer solchen Grundierung verwendet werden. Verwendet man beispielsweise einen 1-Komponenten-Lack als Grundierung, kann sich dieser mit dem 2-Komponenten-Lack vermischen.
In besonderen Fällen kann die Verwendung eines speziellen Lackes erforderlich sein. Beispielsweise zum Anstrich von Grillöfen, Ofenrohren oder Abgasanlagen ist dies der Fall. Hier sollte der aufgetragene Bootslack in jedem Fall hitzebeständig sein. Spezielle Lacke auf Silikonharzbasis überstehen beispielsweise Temperaturen bis zu 400 Grad Celsius.
Klarlacke sollten in jedem Fall einen UV-Filter enthalten. Nur so kann das „Vergrauen“ oder „Ausbleichen“ durch zu starke Sonneneinstrahlung dauerhaft vermieden werden.
Bootslack auftragen – Qualitätsunterschiede
Möchte man Bootslack auftragen eröffnen sich bereits vor dem Kauf erhebliche Qualitätsunterschiede. Entscheidend bei der Wahl eines geeigneten Bootslackes ist der Verarbeitungsaufwand, der Untergrund und die jeweilige Trockenzeit.Ein erheblicher Qualitätsunterschied bestimmt sich durch Lacke auf Wasserbasis oder lösungsmittelbasierte Lacke. Alkydharzlacke zählen zu den lösungsmittelbasierten Lacken und können beispielsweise mit Nitroverdünnung oder Terpentinersatz gestreckt werden. Zur einfachen Anwendung sind 1-Komponenten-Lacke perfekt geeignet, während anspruchsvollere Projekte die Verwendung von 2-Komponenten-Lacken erforderlich machen.
Wer auf sein Boot Bootslack auftragen möchte wird sich für einen 2-Komponenten-Lack entscheiden. Härtere Anforderungen und eine lange Haltbarkeit zeichnen 2-Komponenten-Lack aus. Der 2-Komponenten-Lack besteht aus 2 Komponenten. Hier wird der eigentliche Lack mit einem Härterharz gemischt verarbeitet. Binnen kürzester Zeit härten diese Lacke aus.
Sie zeichnen sich durch ihre große Widerstandskraft und Stoßfestigkeit aus. Durch die chemische Reaktion von Harz und Lack verbinden sich 2-Komponenten-Lacke wesentlich besser mit ihrem Untergrund als gewöhnliche Lacke. Lösungsmittelunempfindlich werden 2-Komponenten-Lacke von Profis und anspruchsvollen Heimwerkern präferiert.
1-Komponenten-Lack ist generell immer überstreichbar. Aber Vorsicht! Je nach Hersteller und Lack ist es möglich, dass der 1-Komponenten-Lack „aufweicht“ und sich unbeabsichtigter Weise mit dem 2-Komponenten-Lack vermischt. Bei umgedrehter Verwendung ist eine Vermischung jedoch nahezu ausgeschlossen.
Bootslack auftragen – Worauf darf gestrichen werden und worauf nicht?!
Die Arbeit mit Bootslack ist vielseitig geprägter Natur. Im Zuge der Verwendung von Bootslack keimen regelmäßig nachfolgende Fragen auf:- Kann man Bootslack auf Stein auftragen?
- Kann Bootslack eingefärbt werden?
- Kann man für Bootslack Verdünnung benutzen?
- Kann man geschliffene Holzdielen mit Bootslack streichen?
- Kann Bootslack auch Balsaholz wasserdicht machen?
- Kann man Styropor mit Bootslack streichen?